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16 neue Feuerwehr-Ersthelfer

HAW Michael Reiter am 08. Mai 2014 - 1511 Zugriffe

Praktische PersonenrettungAm Mittwoch den 30. April 2014 fand der Theorieteil der FMD – Ausbilbung im Feuerwehrhaus bzw. beim Roten Kreuz in Perg statt. Zwölf Feuerwehrmitglieder von sechs Feuerwehren des Bezirkes Perg absolvierten dabei die Module 1, 5 und 7 der Feuerwehr-Ersthelfer Ausbildung, zwei Teilnehmer konnten mit diesen Modulen die Ausbildung abschließen und sind nun ausgebildete Feuerwehr-Ersthelfer.

Unter der Leitung von HAW Georg Gruber und BFA Dr. Helmut Gebetsberger sowie Claudia Hemberger und Thomas Leonhartsberger vom Roten Kreuz Perg wurden die Teilnehmer in den angeführten Modulen des Feuerwehr-medizinischen Dienstes unterwiesen.

Modul 1 - Feuerwehrmedizinischer Dienst im LFV
Aufgaben und Organisation
BFKdo Perg - HAW Gruber Georg

Modul 5 - Zusammenarbeit an der Einsatzstelle
Zusammenarbeit an der EinsatzstelleRettung – Notarzt – Arzt – Feuerwehr
Gefahren durch medizinische Kabel, Schläuche u. Geräte am Patienten
Der Rettungswagen – Fahrtrage, Tragesessel, Vakuummatratze, …
Betreuung von Personen
Rotes Kreuz Perg - Hemberger Claudia, Leonhartsberger Thomas

Modul 7 - Grundzüge der Hygiene
Wie entsteht eine Infektion?
Vorbeugende Maßnahmen (Impfung, Hygiene, Desinfektion…)
Dekontamination (Grundbegriffe)
BFKdo Perg - Bez. Feuerwehrarzt Dr. Gebetsberger Helmut

Rettung – Notarzt – Arzt – FeuerwehrGrundzüge der HygieneDSCN2017 (Medium)

 

Am Samstag, den 3. Mai 2014 ging es dann beim Praxistag in Bad Kreuzen vor Allem ans Üben. 14 Teilnehmer von neuen Feuerwehren nutzen den Tag um bei den Stationen verschiedene Szenarien durchzuarbeiten. Ziel war es die richtige Handhabung der verschiedenen Rettungsgeräte zu beüben, Unterstützung gab es dabei durch das Hubrettungsfahrzeug der FF Bad Kreuzen. Alle 14 Kameraden konnten dabei die Ausbildung abschließen. Somit gibt es im Bezirk Perg nun insgesamt 114 ausbildete Feuerwehr-Ersthelfer!

Modul 2 - Großunfall - 1,5 Std.

  • Sanitätshilfsstelle,
  • Kennzeichnung,
  • Patientenleitsystem (PLS),
  • Zusammenarbeit der Einsatzkräfte von Rettung und Feuerwehr;

Modul 3 - Gefahrenbereiche - 1 Std.

  • Gefahren an der Einsatzstelle (Straße, Strom, Gase, Brände, Tiere…),
  • GAMS-Regel;

Modul 4 - Praktische Personenrettung - 3 Std.

  • Richtiger Umgang mit Schaufeltrage, Bergetuch, Korbtrage und sonstigen Hilfsmitteln der Feuerwehren,
  • Rautekgriff,
  • Retten aus Gefahrenzonen (PKW, LKW, … ),
  • Retten aus Höhen und Tiefen (ev. Spezialrettungsgeräte),
  • Umgang und Schutz bei eingeklemmten Personen;

Modul 6 - Erste Hilfe Ausrüstung der Feuerwehr - 0,5 Std.

  • Inhalt laut Feuerwehrrichtlinie (Vorgabe durch FW),
  • Umgang – Erklären – Warten,
  • Cortisoninhalator,
  • Wiederholung von Erste Hilfe Maßnahmen bei Verbrennungen und Verätzungen;

Ausbildung zum Feuerwehr-Ersthelfer enorm wichtigRetten aus GefahrenzonenPraxistag in Bad Kreuzen

Ausbildner:

Klemens. Landgraf - Lehrsan.-RK - Modul 2 (Großunfall)

OBR Josef Lindner - Modul 3 (Gefahrenbereiche)

Bez. Fw-Arzt Dr. Helmut Gebetsberger - Modul 6 (Erste Hilfe Ausrüstung der Feuerwehr)

HAW Georg Gruber, OAW Markus Nösterer, OAW Thomas Eder + Lehrsanitäter v. RK – Modul 4 (Praktische Personenrettung)

  • Stationsbetrieb (Bergung einer verletzten Person aus PKW)
  • Stationsbetrieb (Bergung einer verunfallten Person vom Dach des Senioriums mit Unterstützung durch Hub Bad Kreuzen)
  • Stationsbetrieb (Bergung eines verunfallten LKW-Lenkers)

Dank für das gute Zusammenarbeiten gebührt den Mitarbeitern vom Roten Kreuz sowie der Besatzung vom Hub Bad Kreuzen.

Besonderer Dank gebührt auch OAW Markus Nösterer vom Abschnitt Grein, der die Stationen des Ausbildungstages in Bad Kreuzen mustergültig vorbereitet hat.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Josef Lindner gratulierte den neuen Feuerwehr-Ersthelfern zum Abschluss der Ausbildung und ersuchte sie, das erworbenen Wissen bei den Übungen in den eigenen Wehren entsprechend einfließen zu lassen. Weiters betonte er, dass die Ausbildung zum Feuerwehr-Ersthelfer enorm wichtig ist, und dass die körperliche Fitness der Feuerwehrmänner die Grundlage für sichere und unfallfreie Einsätze bildet.

 

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Aktualisiert (08. Mai 2014) von HAW Michael Riegler - 1511 Zugriffe