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Praxistag der Ausbildung zum Ersthelfer

HAW Michael Reiter am 28. Oktober 2011 - 2020 Zugriffe

25 Feuerwehrmänner nahmen am praktischen Part der Ausbildung zum Ersthelfer teil.Am Samstag den 22. Oktober 2011 fand in Naarn der Praxistag der FMD-Ausbildung zum Feuerwehr Ersthelfer statt, bei der 25 Teilnehmer von elf Feuerwehren teilnahmen. Gemäß den Ausbildungsunterlagen für den Feuerwehrmedizinischen Dienst übten die Feuerwehrmänner die praktische und theoretische Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und dem Notarztteam. Gemeinsam wurden die Module Großunfall, Gefahrenbereiche, praktische Personenrettung und Erste Hilfe Ausrüstung abgearbeitet.

Bezirkshauptmann Ing. Mag. Werner Kreisl überzeugte sich dabei persönlich vom Können der Feuerwehrmänner. Unser Bezirkshauptmann war bei der Erarbeitung der Ausbildungsrichtlinien für den Feuerwehrmedizinischen Dienst federführend verantwortlich und ist derzeit auch noch als HAW für den Feuerwehr Medizinischen Dienst im Bezirk Linz-Land zuständig. In seiner kurzen Rede gratulierte er Allen zum positiven Abschluss und führte aus, dass die Ausbildung zum Feuerwehr-Ersthelfer äußerst wichtig ist. Gleichzeitig ersuchte er die Teilnehmer das Erlernte in den Übungsbetrieb in der eigenen Feuerwehr einfließen zu lassen. Im Stationsbetrieb absolvierten die Teilnehmer der Feuerwehren die Übungen: „Personenrettung mit Hilfe des Hubsteigers“, „Rettung eines LKW-Fahrers“, „Rettung einer Person von einem Dach mit Zuhilfenahme der Drehleiter“ und die „Rettung einer gepfählten Person“.

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Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Lindner erläutert, dass die Kenntnis über die Gerätschaften des Roten Kreuzes, ein entscheidender Aspekt für das gute Zusammenspiel der Blaulichtorganisationen ist. Hier kann das Zusammenwirken ausgehend von einem bereits hohen Niveau nochmals verbessert werden. Ziel des FMD ist die Sicherstellung einer medizinischen, einsatzhygienischen und psychologischen Betreuung sowie der körperlichen Fitness von Feuerwehrmitgliedern, wobei präventiven Maßnahmen jetzt eine stärkere Gewichtung zukommt. Nach den Richtlinien des Feuerwehr Medizinischen Dienstes sollte in jeder Feuerwehr je 10 aktive Feuerwehrmitglieder mindestens ein Feuerwehr-Ersthelfer ausgebildet sein.

Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Lindner, Bez.-Feuerwehrarzt Dr. Gebetsberger, BR Haderer, HAW Gruber, OAW Nösterer sowie alle Teilnehmer bedankten sich recht herzlich für die gute Zusammenarbeiten mit dem Roten Kreuz sowie den Besatzungen von Hub Perg und der Drehleiter Mauthausen.

Die Ausbildungsmodule im Detail:

Modul 2 - Großunfall - 1,5 Std.

  • Sanitätshilfsstelle,
  • Kennzeichnung,
  • Patientenleitsystem (PLS),
  • Zusammenarbeit der Einsatzkräfte von Rettung und Feuerwehr;

Modul 3 - Gefahrenbereiche - 1 Std.

  • Gefahren an der Einsatzstelle (Straße, Strom, Gase, Brände, Tiere…),
  • GAMS-Regel;

Modul 4 - Praktische Personenrettung - 3 Std. (Stationsbetrieb bei Fa. Donauwell)

  • Richtiger Umgang mit Schaufeltrage, Bergetuch, Korbtrage und sonstigen Hilfsmitteln der Feuerwehren,
  • Rautekgriff,
  • Retten aus Gefahrenzonen (PKW, LKW, … ),
  • Retten aus Höhen und Tiefen (ev. Spezialrettungsgeräte),
  • Umgang und Schutz bei eingeklemmten Personen;

Modul 6 - Erste Hilfe Ausrüstung der Feuerwehr - 0,5 Std.

  • Inhalt laut Feuerwehrrichtlinie (Vorgabe durch FW),
  • Umgang – Erklären – Warten,
  • Cortisoninhalator,
  • Wiederholung von Erste Hilfe Maßnahmen bei Verbrennungen und Verätzungen;

 

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    Aktualisiert (28. Oktober 2011) von HAW Michael Riegler - 2020 Zugriffe