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Atemschutzleistungsprüfung

HAW Michael Reiter am 05. April 2011 - 2504 Zugriffe

Zehn Atemschutztrupps absolvierten am 2. April 2011 die AtemschutzleistungsprüfungBestens vorbereitet absolvierten am Samstag den 02. April 2011 zehn Atemschutztrupps die Atemschutz-Leistungsprüfung. Wie bereits im November 2010 fand auch diesmal die Atemschutz-Leistungsprüfung im Feuerwehrhaus St. Thomas statt. Die Feuerwehr St. Thomas bot auch diesmal die besten Voraussetzungen für den Bewerb. Acht Atemschutztrupps aus dem Abschnitt Grein und jeweils ein Atemschutztrupp aus dem Abschnitt Perg und dem Abschnitt Mauthausen stellten sich der schwierigen Leistungsprüfung. Der für den Atemschutz verantwortliche Hauptamtswalter Gerald Buchberger freute sich, dass alle zehn angetreten Atemschutztrupps die Prüfungen erfolgreich abschließen konnten. OAW Gerald Holzer, OAW Leopold Holzer, AW Pechböck Johannes, AW Mitterlehner Klaus, OLM Karl Klaus und OBI Buchmayr Leopold Jun. komplettierten die Bewerter der Atemschutzleistungsprüfung.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Josef Lindner betont, dass die Atemschutzleistungsprüfung als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen ist. Durch diese Leistungsprüfung wird sichergestellt dass die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfreier erfüllt werden können.

 

Bei der Atemschutzleistungsprüfung werden sowohl praktische Kenntnisse als auch theoretisches Wissen der Teilnehmer überprüft. Die Prüfung besteht aus vier Stationen:

  • Station 1: Geräteaufnahme
    Dazu zählt die Vorbereitung der Geräte, die Einsatzkurzprüfung und das richtiges Aufnehmen der Schutzausrüstung ( inkl. der Schutzjacke) und des Atemschutzgerätes.
  • Station 2: Praktische Einsatzübung
    In dieser Station wird die einsatzmäßige Belastung unter Atemschutz simuliert. Wichtig ist hierbei vor allem die Eigenkontrolle, der gemeinsame und richtige Vor- und Rückmarsch, die Rückmeldung und das ordnungsgemäße Ablegen der Geräte.
  • Station 3: Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte
    Hier gilt es die Atemluftflaschen zu wechseln und die Hochdruckdichtprüfung durchzuführen. Weiters müssen Erklärungen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft des Atemschutzgerätes mit dem Lungenautomat, der Atemschutzmaske und der Prüfabläufe abgegeben werden. Abschließend folgt die Berechnung der tatsächlichen Luftverbrauchsberechnung.
  • Station 4: Schriftliche Prüfung
    Aus dem vorliegenden Fragenkatalog hat jeder Bewerber eigenständig 30 Fragen zu beantworten.

Der Trupp hat die Atemschutzleistungsprüfung nur dann erfolgreich abgelegt, wenn jedes Truppmitglied bei jeder Station die Mindestpunkteanzahl erreicht hat.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Josef Lindner und Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Richard Sandhofer übergaben persönlich die acht bronzenen und zwei silbernen Leistungsabzeichen an die erfolgreichen Teilnehmer. Das Bezirks-Feuerwehrkommando Perg gratuliert allen erfolgreichen Trupps recht herzlich zum bestanden Leistungsabzeichen!

 

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Fotos © OAW Ebner Bernd

 

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Aktualisiert (06. April 2011) von HAW Michael Riegler - 2504 Zugriffe